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Zellmembran

Die Zellmembran, auch Zytomembran oder Plasmamembran genannt, ist eine dünne, biologische Haut, die eine lebendige Zelle umgibt. Diese Membran besteht aus einer Doppellipidschicht und hat eine Stärke von 6-10 Nanometer.

 

Zellmembran

Die Zellmembran grenzt die lebende Zelle ab und ermöglicht den Zellstoffwechsel.

Die Zellmembran grenzt die lebende Zelle ab und ermöglicht den Zellstoffwechsel. Nach außen gerichtete Strukturen der Membran, haben Rezeptor- und Transportfunktionen. Außerdem stabilisieren sie die Zelle. Auf der Zellmembran liegen Membranproteine und kurzkettige Kohlenhydratverbindungen, über die sich die Zelle identifiziert. Jede Zelle, die einen Zellkern besitzt, enthält ein sogenanntes endoplasmatisches Retikulum. Dieses endoplasmatische Retikulum befindet sich im Zytoplasma und ist ein verzweigtes Kanalsystem von flächigen Hohlräumen, welches von Membranen umgeben ist.

Das Membranlabyrinth des endoplasmatischen Retikulums macht mehr als die Hälfte der Zellmembranmenge, in Zellen mit einem Zellkern, aus. Ebenfalls findet dort der Proteintransport und die Bildung neuer Kernmembran statt. Neben dem endoplasmatischen Retikulums gibt es den sogenannten Golgi Apparat. Dieser zählt zu den Organellen von Zellen mit Zellkern. Er bildet einen membranumschlossenen Raum in der Zelle und ist an mehreren Aufgaben des Zellstoffwechsels beteiligt. Der Golgi-Apparat liegt meist dem Zellkern sehr nahe und ist dem endoplasmatischen Retikulums zugewandt. Die Zellmembran umschließt die Zelle und nimmt gebundene Moleküle auf. Dies geschieht per Endozytose, d.h. durch die Einstülpung der biologischen Membran.

Sogenannte Zellfortsätze können sich an der Außenseite der Zellmembran befinden. Diese Fortsätze sind meist große Proteinkomplexe und Bestandteile der Zelle. Ihre Aufgaben können unterschiedlich sein, zum Beispiel als Zilien oder Flagellen, die Ein- oder Mehrzellern zur Fortbewegung dienen. Die meisten Zellmembranen bestehen aus Fettsäuren, jedoch gibt es auch Membranen, die aus Isoprenoid-Alkoholen bestehen. Diese sind mit Glycerin über eine Etherbindung miteinander verknüpft. Die Glycerinether, die dabei entstehen, sind gegenüber den Fettsäuren, wesentlich stabiler im Hinblick auf die Temperatur. Die Membran ist semipermeabel und lässt daher Lösungsmittel, jedoch nicht den gelösten Stoff durch die Haut. Semipermeabilität ist die Voraussetzung für die Osmose, die in der Zellwand, statt findet. Als Osmose bezeichnet man den Fluss von kleinsten Teilchen durch eine Trennschicht oder eine Membran. Die Zellmembran umgibt die Zelle und ist damit einer ihrer wichtigen Bestandteile.